Natürliche Gesundheit für Ihr Tier

Aktuelles

Corona-Virus: Grund zur Panik?

Das Corona-Virus erreicht langsam auch Deutschland und NRW ist die -zur Zeit- am stäksten betroffene Region. Die Meldungen der Presse sind widersprüchlich und die Veröffentlichungen des Gesundheitsministeriums wenig aussagekräftig.  Hinzu kommen noch die doch recht unterschiedlichen Reaktionen der Nachbarländer.

Besteht eine Gefahr für unsere felligen Lieblinge?

Das ist die Frage, die mir in den letzten Tage am häufigsten gestellt wird. Und ich kann sie mit einem klaren "NEIN" beantworten. Unsere Tiere können das momentan umgreifende Virus weder übertragen, noch daran erkranken. Wer sich unsicher ist, kann selbstverständlich die "Schmuseeinheiten" reduzieren, aber es gibt dafür keine Notwendigkeit.



Grund zur Panik? Hamsterkäufe?

Auch in diesen Fällen kann nur zu Ruhe und Besonnenheit raten. Zum momentanen Zeitpunkt besteht für Beides kein Grund. Einen gewissen Vorrat an Grundnahrungsmitteln hat Jeder von uns daheim und damit ist auch gut. Das Virus wird uns noch bis zur wärmeren Jahreszeit begleiten. Und selbst, wenn wir unser Land in eine 2-wöchige "Generalkarantäne" schicken, würde das Nichts nutzen. Natürlich, alle Einwohner bleiben daheim, die Grenzen werden geschlossen, Flug- und Zugverkehr ausgesetzt. So weit, so gut.


2-wöchige Generalkarantäne- DIE LÖSUNG ?- Gewiss nicht, denn....

Nach 2 Wochen wären wir somit "Corona"-frei... Und dann? Dann werden die Grenzen geöffnet, das normale Leben beginnt von vorn-und ? GENAU: Reisende besuchen unser schönes Land, wir strömen wieder zu unseren Nachbarn. Und wer reist mit: DAS VIRUS. Ergebnis: nach wenigen Tagen stehen wir wieder da, wie vorher: Die älteren Mitbürger sind in den 2 Wochen nicht jünger geworden, die Immungeschwächten nicht gesünder..... Gewonnen hätten wie somit Nichts, außer einer Menge wirtschaftlicher Probleme,,,,


Wie schützen wir uns am Besten?

Prophylaxe und gesunde Abwägung der Möglichkeiten sind die "Zauberworte". Im Einzelnen heißt das:


-gründliche Handhygiene, zu gut deutsch: "Patscherchen" öfter waschen und zwar ausgiebig und auch die Fingerzwischenräume nicht vergessen


-Menschenmengen meiden: wenn machbar nicht zu öffentlichten Großveranstaltungen gehen,  allgemein bekannte Stoßzeiten beim Einkaufen etc. meiden


- Abstand halten! Bei der Begrüßung aufs Händeschütteln, Umarmen etc. verzichten


- Reisen in betroffene Gebiete möglichst meiden


UND:

- den "Erkältungsknigge" beachten: Husten und Niesen nur in die Armbeuge oder ein Einmaltaschentuch und dieses direkt - am Besten- in einem verschlossenen Tütchen- entsorgen. Und Türen möglichst mit dem Ellenbogen öffnen, Knöpfe/Klingeln mit den Fingerknöcheln drücken


Wenn wir alles diese Tipps beherzigen, kommen wir gut durch diese schwere Zeit! VERSPROCHEN!!



Liebe Grüße        

Eure THP Sabine Hermann

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Wasser-"Quell des Lebens"- aber leider auch ein möglicher Krankmacher


Wir machen uns in unseren Breitengraden selten Gedanken um die Wasserqualität. Und in der Tat können wir uns in weiten Teilen Europas glücklich schätzen immer und (fast) überall Zugriff auf sauberes Trinkwasser zu haben. Doch ist das wirklich Realität?

Gut, wir haben die besten Kläranlagen und veröffentlichte Untersuchungen suggerieren uns vermeintliche Sicherheit, dass das, was aus unserem Wasserhahn kommt unbedenklich zu genießen ist.

Unbedenkliches Trinkwasser aus dem Wasserhahn- stimmt das wirklich?

Für die o.g. Laboruntersuchungen wird das Wasser direkt nach der Aufbereitung im jeweiligen Wasserwerk entnommen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Qualität und die Menge der  enthaltenen Spurenelemente teilweise besser sind, als in manchem (teuren) Mineralwasser. Nur: ist dieses Wasser tatsächlich identisch mit dem, das bei uns daheim aus dem aus dem Wasserhahn kommt? Leider nein!


Ich selbst habe darauf lange nicht geachtet, da ich mich auch vermeintlich sicher gefühlt habe. Bis ich einmal auf meinem Tee einen komischen Film schwimmen hatte. Auch hatte ich seit längerem Magenprobleme und auch meine Hunde haben nur widerwillig das Wasser aus ihren Näpfen getrunken. Bei den Hunden hatte ich den Verdacht, dass es an den Metallnäpfen lag und tauschte diese gegen Keramiknäpfe aus. ( Anmerkung; egal welches Wasser eure Lieblinge bekommen, es sollte auf KEINEN FALL in einem Metallnapf angeboten werden. Diese geben immer Stoffe ab. Wer daran zweifelt, möge bitte folgendes Experiment machen: Nehmt eine kleine Metallschüssel, füllt Wasser rein und lasst es dann eine zeitlang stehen. Dann nehmt einen kräftigen Schluck und zum Vergleich trinkt einen Schluck aus einem Glas/Keramikbecher. Ihr werdet den Unterschied schmecken).

Bzgl. meines Tees hatte ich zuerst diesen in Verdacht, nahm eine Flasche stilles Mineralwasser, kochte das Wasser auf und machte eine "Vergleichstasse".      Das Ergebnis: KEIN Schmierfilm auf dem Tee. Als nächstes füllte ich ein Glas mit Leitungswasser und war erstaunt, dass dieses nicht- wie erwartet- durchsichtig, sondern verfärbt war. Dann begann ich zu recherchieren...

Wie kommt es zu dem Qualitätsunterschied- wo beginnt das Übel?

Klar, das Wasser direkt im Klärwerk ist von 1a-Qualität. Und dann? Dann geht das Wasser auf die Reise: durch unendliche Kilometer von Rohren unterschiedlichen Alters under der Erde. Diese können mit der Zeit porös werden, kleine Haarrisse oder ähnliches entwickeln. Was bedeutet das für das darin transportierte Wasser? Ganz einfach: es können geringe Mengen von Verunreinigungen in das Wasser gelangen. Das können "harmlose" Sachen wie etwas Erde sein, aber leider auch Dünger, Gülle, Verwesungsstoffe oder sonstige Verunreinigungen sein, die dann aus dem Grundwasser zurückgeführt werden.Das erklärt u.a. auch die Nitratbelastung des Trinkwassers aus dem Hahn in ländlichen Gebieten, in denen viel gedüngt wird.


Wisst ihr wie alt eure Wasserrohre sind und aus welchen Material diese sind?

Aber damit nicht genug:irgendwann kommt das Wasser bei unseren Häusern und Wohnungen an. Und wird durch teilweise sehr alte, u.U. noch aus Kupfer bestehende, Leitungen gespült. Dort setzt sich mit der Zeit das eine oder andere "Molekül" frei ( bei alten Leitungen auch Edelmetalle). Hinzu kommt, dass das Wasser die meiste Heit im wahrsten Sinne des Wortes steht. Und wenn wir im Urlaub sind, auch gerne mal mehrere Tage oder Wochen. Hierzu muss man wissen, dass Wasser das längere Zeit "still steht" mit Keimen und Bakterien besiedelt wird. Im Grunde wäre es nötig in regelmäßigen Abständen unsere Hausleitungen fachmännisch durchspülen zu lassen. Hand aufs Herz: das macht Keiner von uns. Und selbst wenn wir es täten, die Leitungen unter der Erde wären damit noch nicht gereinigt und kontrolliert.

Wie können wir uns und unsere Lieben schützen?

Aber was können wir tun? Umsteigen auf aabgefülltes Flaschenwasser ist sicher nicht die Lösung. Zum einen wäre das umwelttechnisch der Supergau und qualitativ hätten wir nicht viel gewonnen, von der enormen finanziellen Belastung einmal abgesehen.

Ich habe damals als erste Maßnahme einen günstigen Wasserfilter gekauft. Ein großer Discounter hatte zufällig ein Angebot. Soweit-so gut. Weiter recherchiert habe ich trotzdem und bin dann auf ein anderes Modell gestoßen, das das Wasser zusätzlich mit Magnesium anreichert. Dieser Filter hat uns lange gute Dienste geleistet und begleitet uns auch Heute in den Urlaub.

Wasserfilter- Lösugnen für jeden Geldbeutel und jeden Anspruch

Das ging ein paar Jahre so. Die Wasserqualität war zwar schon besser, aber so rundrum zufrieden war ich noch nicht. Es musste besser gehen und das ein einem überschaubaren finaziellen Rahmen, denn als Mieter sträube ich mich dagegen einen hohen vierstelligen Betrag in eine Hauswasseranlage/Osmosefilteranlage zu investieren. Und ich wurde fündig.

Wasser wie aus einem klaren Gebirgsbach für den Hausgebrauch- das geht!

Ich habe ein Filtersystem gefunden, dass die natürliche Filterung durch Gesteinsschichten, ergänzt durch einen Keramik- und einen Aktivkohlefilter, nachahmt und- auf Wunsch- noch durch diverse Wassersteine ergänzt werden kann. Es gibt diese Filter in verschiedenen Größen, vom kleinen Tischfilter mit ca. 1,8 l Fassungsvermögen bis hin zum großen 5-Liter-Standfilter, der bei uns Einzug gehalten hat. Das Wasser wird hier erst durch einen Keramikfilter und einen Aktivkohlefilter vorgefiltert und durchläuft dann diverse Steinschichten. Wir nehmen dieses Wasser zum Kaffee- und Teekochen, unsere Hunde genießen es, es kommt im Sodastream zum Einsatz und auch die Pflanzen für unseren Gemüsegarten werden damit gezogen. Das Wasser ist klar, es schmeckt auch pur, Magenbeschwerden und Trinkunlust gehören, sowohl bei uns als auch bei unseren Hunden, der Vergangenheit an. Vor allem haben Tee und Kaffee keinen Schmierfilm mehr und auch keinen unangenehmen Nachgeschmack.

Weiterer Informationsbedarf?

Wer mehr erfahren möchte, kann sich gerne an mich wenden. Oder auf den Internetseiten von Lotus-Filtersystemen oder BWT stöbern. Es handelt sich bei beiden Produkten um einen finazierbaren Beitrag für unsere Gesundheit. Aber auch der günstigere Filter vom Discounter oder aus dem Supermarkt  ist ein guter Schritt in die richtige Richtung.


Liebe Grüße

Eure THP Sabine Hermann

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Notfall-Set für unterwegs- eine kleine Checkliste


Als kleinen Servie zur Sommerzeit findet Ihr hier eine Checkliste für ein Notfall-Set. Es kann unterwegs immer zu kleinen Unfällen oder Verletzungen kommen. Gut wenn der Tierhalter dann gerüstet ist und eine Erstversorgung vornehmen kann. Damit im Notfall alles Nötige dabei ist, stelle ich Euch hier eine kleine Checkliste über die wichtigsten Utensilien zusammen. Dies ist unterteilt in eine Grundausrüstung und in eine Erweiterungsliste für den Urlaub.

Grundausrüstung:

Als Grundlage ist ein Erste-Hilfe-Set für den PKW eine gute Sache. Diese gibt es bereits für ein paar Euro in Baumärkten oder Werkstätten.

Zusätzlich sollte Ihr dabei haben:

Desinfektionslösung- ich empfehle hier Octanisept, da es universell einsetzbar ist und nicht brennt

Watte- einige Streifen, falls es notwendig ist einen Pfotenverband anzulegen, muss Watte zwischen die einzelnen Zehen gelegt werden

selbstklebender Verband- hier habt Ihr die Wahl zwischen verschiedenen Breiten, je nach Tiergröße: Alternativ könnt ihr auch eine Rolle silbernes Panzertape aus dem Baumarkt verwenden. Es ist leicht anzuwenden, Schmutz- und Wasserresistent und verhindert so eine weitere Verunreinigung der Wunde

(Selbstverständlich ist es nur ÜBER einem Mullverband anzulegen)

1 Flasche Wasser ( bitte regelmäßig austauschen wegen der möglichen Bakterienlast)- ggfs zum Spülen einer Wunde bzw. zum Zuführen bei Überhitzung oder Kreislaufkrisen


Für den normalen Alltag ist dies ausreichend, um eine Erstversorgung vorzunehmen und dann zur Weiterbehandlung zu fahren


 

Für den Urlaub- Zusatzutensilien:

-Zeckenzange oder Pinzette

 

- Flohkamm, Bürste

-Einwegspritzenkolben - zum säubern von kleineren Wunden, zb am Auge und/oder Zuführen von Flüssigkeit

- Krallenschere- bitte lasst euch das korrekte Kürzen von eurem THP/Tierarzt zeigen

- Bach-Blüten-Rescue-Tropfen oder -Globuli- für den Fall, dass es zum Schock oder erhöhter Unruhe kommt

-Wala-Euphrasia Augentropfen und/oder Vit-A.Pos Augensalbe

- Floh-/Zeckenschutz- bitte lasst euch hier auf euer Reiseziel spezifisch beraten

- Bepanthen Wund- und Heilsalbe

- Telefonnummer und Adressen von örtlichen Tierärzten und Kliniken


Damit seid Ihr für die Erstversorgung gut gerüstet. Falls dem einen oder anderen jetzt Globulies etc. in der Auflistung fehlen, möchte ich anmerken, dass es DAS Mittel nicht wirklich gibt. Bitte fragt speziell für Eure Tiere nach. Auch bei Homöopathischen Mitteln kann es bei der falschen Potenz und/oder dem falschen Mittel- besonders wenn schon Medikamente verabreicht werden- zu schwerwiegenden Reaktionen kommen, die von Laien nicht mehr beherrscht werden können. Generell ist eine  Aufstockung der Reiseaptoheke jedoch sinnvoll. Sprecht mich einfach an, wir stellen dann, das perfekte Kit für Euch zusammen.



 

Eure THP Sabine Hermann

 




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Neuigkeiten in eigener Sache

Ich freue mich bekanntgeben zu dürfen, dass ich Ihnen und Ihren Lieblingen nun noch besser helfen kann. Ich habe in den vergangenen Wochen 2 neue Abschlüsse erworben. Das monatelange Pauken und die zahlreichen Zwischenprüfungen haben sich gelohnt. Ich bin nun auch zertifizierte Bachblütentherapeutin und chW skilled Employee in combined soul & body pains in veterinary patients (dog, cats and horses), also spezialisiert auf Schmerzphänomene, die auf psychosomatischen Problemen beruhen.

Sprechen Sie mich einfach an!


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Auf Reisen mit Fiffy, Mietzy & Co

Bald steht sie wieder vor der Tür: die schönste Zeit des Jahres- URLAUB

Für uns stand von vornherein fest, wenn Urlaub, dann nur mit unseren Tieren, denn das Rudel gehört zusammen. Wir haben schon vor Jahren unsere 2.Heimant in der Bretagne gefunden. Die Reisevorbereitung ist für mich schon lange Routine.


Aber vielleicht starten Sie zum ersten Mal mit Ihrem Liebling in den Urlaub oder die Anschaffung eines Tieres ist geplant und Sie möchten sich informieren, wie sich das gestaltet? Dann herzlich willkommen. Ich gebe mein Bestes, um Sie mit den folgenden Zeilen "reisefit" zu machen.


Die Vorbereitung- lange vor  der Abreise

Egal wo es hingeht, jedes Land hat seine eigenen Einreisebestimmungen. (aktuelle Infos können Sie entweder auf den jeweiligen Konsulatsseiten abrufen oder z.B. unter www.tierschutzbund.de oder www.vdh.de). Bitte beachten Sie, dass zusätzlich zu den Vorgaben des Ziellandes auch die Vorgaben ALLER Transitländer beachtet werden müssen.  Bei unseren europäischen Nachbarn z.B. ist die Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit, besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln so eine Vorgabe. Im Klartext heißt das: Wer mit einem Hund dorthin fährt, hat einen Maulkorb mitzuführen und ihn auf Verlangen vorzuzeigen und anzulegen. Und da gibt es keinen Spielraum. Zuwiderhandlungen führen zu hohen Bußgeldern und im schlimmsten Fall zum Einzug des Tieres. Ob es ein Nylonmaulkorb oder ein klassisches Modell ist spielt keine Rolle. Im Fachgeschäft wird Ihnen bei der Auswahl des richtigen Modells und der passenden Größe gerne geholfen. Und dann heißt es üben. Auch ich führe im Ausland generell Maulkörbe mit. Gebraucht habe ich sie noch nie, aber ich erfülle die Vorgabe und weiß, dass wir auch komplett als Rudel wieder nach Hause kommen.


Des Weiteren gibt es Impfvorgaben. (Nähere Infos dazu unter o.g. Internetadressen oder bei Ihrem Tierarzt/THP). Sollten Sie diesbezüglich Fragen haben, stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Zeitliche Vorgaben, für Frankreich z.B. dass die Tollwutimpfung nicht jünger als 30 Tage sein darf,

sind strikt einzuhalten. Seit Neuestem gilt die Tollwutimpfung dort auch für 3 Jahre (bitte Transitländer beachten).

Egal wie Ihre Einstellung zum Impfen ist, wenn Sie mit Ihrem Tier ins Ausland wollen, müssen Sie sich diesen Vorgaben beugen. Ferner müssen Sie den europäischen Impfausweis (internationalen Equidenpass) mitführen und auf Wunsch vorzeigen. Einige Länder erfordern darüber hinaus einen Entwurmungs- und/oder Titternachweis ( Bluttest, der Antikörper gegen bestimmte Krankheiten nachweist/vereinfacht ausgedrückt); ggfs. sogar tierärztliche Gutachten zur Reisefähigkeit. Sollte Sie diese Vorgaben missachten und der Aufforderung zum Nachweis nicht nachkommen, ist es in diesen Fällen leider nicht mit einem Bußgeld getan. Hier wird das Tier eingezogen und in vielen Nachbarländern nicht "durchgeimpft" und/oder für mehrere Wochen in Quaratäne gesteckt, sonder ein Verstoß ist das Todesurteil für Ihren Liebling- es folgt die Euthanasie.

Dieses Trauma muss nicht sein. Wenn Sie militanter Impfgegner sind uns sich nicht beugen möchten, sollte /muss Ihr Reiseziel Deutschland (bzw. Ihr Wohnland) sein.


Viele Hotels und - aufgrund schlechter Erfahrungen- mittlerweile auch das Gros der Fereienwohnungs- und -hausvermittler verlangen den Nachweis einer gültigen Hundehalterhaftpflichtversicherung. Mal ganz davon abgesehen, dass man diese eh haben sollte, ist es deren gutes Recht. Nehmen Sie einfach eine Kopie der Police mit. Wenn Katzen mitreisen, klären Sie im Vorfeld mit Ihrer Hausratversicherung, ob diese evtl. Schäden durch die Krallen abdeckt. Ansonsten kann es sein, dass eine erhöhte Kaution verlangt wird. Urlaubsstallbetreiber haben auch ihre eigenen Vorgaben. Da diese sehr vielfältig sind, klären Sie dies bitte im Vorfeld ab. In vielen Ländern ist mittlerweile auch das "Kacksackerl" bei Ausritten Pflicht. Hierbei handelt es sich um eine Art Plane, die dem dem Pferd unter dem After geschnallt wird. Einige kennen dies sicherlich von Kutschpferden. Diese muss angeschafft werden und das Pferd muss daran gewöhnt werden. Die Bußgelder bei Nichtbeachtung sind happig und auch wenn die Einheimischen dies nicht beachten, werden Touristen härter angepackt.

Auch sind die Zeiten, an denen Sie mit ihrem Hund an den Strand dürfen geregelt. In manchen Gebieten sind Hunde in den Hauptmonaten am Strand gar nicht gestattet. Missachtung der Verbote wird mit empfindlichen Geldbußen geahndet.

Urlaub gebucht, Vorgaben erfüllt- was nun?

So, jetzt geht es also an die Endplanung. Wie reist der Vierbeiner am Sichersten?

Bei Pferden ist das klar: im Anhänger. Also gilt hier: Technik checken, Innenraum auf Schäden kontrollieren und ggfs. das Verladen und Fahren üben. Das Pferd sollte entspannt- auch auf längeren Fahrten- im Hänger stehen und sich wohl fühlen.

Bei der Katze erfolgt die Reise höchstwahrscheinlich in der Transportbox. Diese sollte dann groß genug sein, sicher stehen und nicht unter Gepäck begraben sein. Die Luftzufuhr muss gewährleistet sein und Mietzy muss vor Überhitzung geschützt sein. Trinken in den Pausen ist natürlich klar. Ob die Box mit einem Tuch abgedeckt werden soll oder ein Blick aus dem Fenster besser ist, liegt an der Persönlichkeit der Katze.

Beim Hund stellt sich die Frage, wo er transportiert wird: Auf der Rückbank oder im Kofferraum? Im Kofferraum bietet sich eine Transportbox an. Sie bietet Sicherheit und auch im Urlaub einen Rückzugsort. Hier muss aber auch die Größe stimmen. Der Hund sollte bequem darin liegen und auch aufrecht sitzen können. Ansonsten gelten die gleichen Vorgaben wie bei der Katze.

Meine Labbies fahren auf der Rückbank. Hierzu haben wir ein sowol die Vordersitze, als auch den Kofferraum mit Gittern abgetrennt. Nach vorne hin reicht das Gitter bis in den Fussraum. Zwischen den Sitzreihen haben wir eine Decke mit Überbrückungsplatte, so dass sie gemütlich liegen können und auch nicht in den Fussraum abrutschen können (praktisch: unter der  Platte gibt es zusätzlichen Stauraum). Der Blick aus dem Fenster ist auch möglich. Zusätzlich sind sie mit einem Gurt am Geschirr gesichert.


Unterkunft gebucht, Transport gesichert- jetzt geht es ans Gepäck

Auch unsere Lieblinge brauchen Gepäck. Aber was? Fangen wir bei den Pferden an: Sattel, Zaumzeug, Putzzeug, Führstrick, Fliegenmaske, ggfs. Decken. Aber auch: Futter, falls nötig Medikamente, Gerte, Longe, Heunetz, und- für manche Gebiete- Warndecken/-tafeln dürfen nicht vergessen werden. Letzeres auch für den Reiter!


Nun zu Hund und Katze: Da wir regelmäßig mit unseren Rackern unterwegs sind, haben wir vieles in doppelter Ausfertigung. Sie haben eine eigene Reisekiste und wissen, sobald diese aus dem Keller geholt wird, dass es bald los geht. Wir packen Futter- und Wassernäpfe aus Keramik, Reisedecken, Feldleinen, Kurzführer. Dann kommen noch hinzu: Spielzeug, Ersatzleinen und - halsbänder, Leckerlies, ggfs. Medikamente, Bürste und Kamm, Futter und -zusätze/Öle. Auf der Fahrt tragen sie Warnwesten. Wir haben welche aus dem Jagdbereich, da diese in Qualität und Passform her einfach unschlagbar sind. Wir nehmen ausreichend Futter mit, da in den wenigsten Ferienregionen eine so gute Infrastruktur was Tiermärkte angeht gibt, wie bei uns. Und ein erzwungener Futterwechsel bedeutet für unsere Lieblinge unnötigen Stress. Selbst in Frankreich, wo mit Maxi-Zoo der Fressnapfableger langsam Einzug hält, müssten Sie u.U. lange Fahrten in Kauf nehmen. Wenn Sie im Versandhandel bestellen, klären Sie einfach im Vorfeld ab, ob Sie sich das Futter an den Urlaubsort liefern lassen können.

Auch eine Reiseapotheke sollte an sein- hierzu folgt in Kürze ein ausführlicher Artikel.


 

Der Urlaub rückt näher- die Fahrt wird geplant

 

Bitte berücksichtigen Sie bei der Fahrtplanung, dass diese jetzt länger dauern wird. Ihr 4-Beiner braucht regelmäßige Pausen, bei Fahrten mit Anhänger gelten Geschwindigkeitsbegrenzungen. Und auch die Temperatur im Wageninneren (trotz Klimaanlage) darf nicht unterschätzt werden. Wir fahren daher nachts los. Unsere "Jungs" legen sich im Auto erstmal wiede hin und schlafen weiter, es ist angenehm kühl und die Autobahnen sind recht frei. So schaffen wir ein gutes Stück ohne nennenswerte Verzögerungen. Planen Sie also bitte vorausschauend und bauen Sie ausreichend Pausen (ca. alle 4 Stunden) ein.  Oder denken Sie über eine Zwischenübernachtung nach. Dabei klären Sie aber bitte im Vorfeld mit den Hotels ab, dass 4-beinige Gäste willkommen sind.

Beim Reise mit PFerd sollten Trinkpausen eingeplant werden und bei längeren Reisen empfehle ich auch hier Zwischenübernachtungen. Planen Sie die Reise frühzeitig und "buchen" Sie Übernachtungen in Ställen auf dem Weg. Ihr Stallbetreiber oder Verband hilft Ihnen da sicher gerne weiter. Eine Liste mit Bauern/Ställen auf dem Weg empfiehlt sich generell, falls Sie  eine Panne haben. Denn einen Mietwagen mit Anhängerkupplung werden Sie in den wenigsten Ländern problemlos, wenn überhaupt bekommen- dazu aber an anderer Stelle mehr..


 

Der Abreisetag ist da- was gehört ins "Handgepäck"?

 

Für die Fahrt benötigen Sie in Griffnähe: die Impfausweise (machen Sie sich Kopien davon, die Sie im Gepäck und im Handschuhfach verstauen), die Maulkörbe, Näpfe für Wasser (ich kaufe immer 2-3 Flaschen stilles Mineralwasser für die Fahrt) Futter und Leckerchen. Und nicht zu vergessen: Kackbeutel!! Denn auch im Urlaub gilt: die Hinterlassenschaften wegmachen. Auch ein Spielzeug kann nicht schaden. Einige Raststätten haben mittlerweile eingezäunte Bereiche, die für Pausen genutzt werden können und viele Raststätten im Ausland haben große Rasenflächen, so dass- gesichert durch eine Feldleine- einer kleinen Spieleinheit nichts im Wege steht.


Bei den Pferden empfiehlt sich ebenfalls der Start der Reise bei gemäßigten Temperaturen und außerhalb der Stoßzeiten. Im Hänger sollte ein Heunetz o.ä., sowie Wasser zur Verfügung stehen. In den Pausen ist es leider nicht mögich das Pferd "Gassi" zu führen, dennoch sollte der Gemütszustand und die Versorgungslage geprüft werden und die meisten freuen sich über einen Besuch des Besitzers im Hänger und sind einem Snack in Form von Apfel oder Möhre nicht abgeneigt.


 

Angekommen- was nun?

 

Wir fahren seit über 10 Jahren in das gleiche Ferienhaus. Es ist für uns und unsere 4-Beiner ein zweites Zuhause, daher werden unsere Beiden schon hibbelig, wenn es von der Autobahn abgeht. Vor Ort machen wir die Autotüren auf und sie kontrollieren erstmal "ihren" Garten, während wir das Gepäck ausladen. Aber auch hier hat das Wohl der Hunde Vorrang und zuerst werden die Liegeplätze und Näpfe ausgepackt und die Sitzmöbel werden mit Decken geschützt. Bei einer unbekannten Umgebung sollten Sie zuerst mit dem Vierbeiner einen Orientierungsspaziergang machen. So können diese den Stress von der Reise abbauen und neue Eindrücke sammeln. Dann können Sie gemeinsam das Urlaubsdomizil beziehen.

Bei Katzen stellt sich die Frage, ob diese in der Unterkunft bleiben oder mit Leinen gesichert im Garten sein dürfen. In beiden Fällen heißt es erstmal Sicherheitskontrolle. Sämtliche Ausbruchsversuche müssen unterbunden werden und Sicherheitslücken geschlossen werden. Dann steht auch dem Urlaub für Mietzy Nichts mehr im Wege.


Bei den Pferden empfiehlt sich in der neuen Umgebung auch ein kleiner Orientierungsspaziergang und dann möglichst eine Freilaufzeit auf einer großen gesichtern Wiese, damit auch Sie den Stress abbauen können. Die Urlaubsreise mit Pferd sollte jedoch gut überlegt sein und nur dann in Betracht gezogen weren, wenn das Pferd tiefenentspannt ist und kein Problem mit langen Fahrten und fremden Umgebungen hat. Die gesundheitlichen Folgen sind sonst nicht absehrbar. Im Zweifelsfall ist es besser für "Hotti" eine Urlaubsvertretung im Stall zu organisieren und am Urlaubsort einen Reitstall zu suchen, an dem man seinem Hobby nachgehen kann.


Ich hoffe alle Fragen geklärt zu haben. Sollten Sie eine Information vermissen, kontaktieren Sie mich einfach. Ich helfe Ihnen gerne weiter.


In diesem Sinne: schönen Urlaub, bon voyage, buen viaje, have a nice trip


 

Ihre THP Sabine Hermann

 

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Zecken, Milben & Co_ Und ein Dschungel an Mittelchen dagegen.....

Ich habe lange überlegt, ob ich mich zu diesem Thema wirklich äußern sollte. Ich habe mit einigen guten Kollegen gesprochen, die sich auch über das eine oder andere an Weisheiten die gerade im Netz kursieren amüsieren, ungläubig den Kopf darüber schütteln, aber leider auch bei dem einen oder anderen Artikel/Tipp zusammenzucken, da es gefährlich für unsere Lieblinge werden kann.

Klar, wir könnten uns einfach entspannt zurücklehnen und auf die "Flut an Patienten" warten, die - bestenfalls- mit Parasiten, aber vermutlich eher mit schweren Hautirritationen oder gar Nervenschädigung oder eben den eigentlich "verhinderten" Krankheiten bei uns oder den Kollegen Tierärzten landen. Aber das ist nicht meine Art. Ich möchte meine Patienten über Vertrauen akquirieren und sehe auch eine Informationspflicht meinerseits. Gerne lasse ich Sie dadurch auch daran teilhaben, wie ich perönlich mit meinen Tieren umgehe und gebe Einblick in meine umfangreiche Ausbildung.

Es wird wärmer und dann?

Kaum wird das Wetter besser treffen "2 Extreme" aufeinander: Wir und unserer Vierbeiner werden wieder agiler und es treibt uns an die frische Luft und die Population der "Nervtöter"- und hiermit meine ich die Parasiten- nimmt zu, bzw. erwacht auch der Winterstarre. Es wimmelt wieder vor Mücken, Zecken und leider auch vor Würmern und Wildkot.

Wie groß ist die Gefahr?

Generell ist es so, je besser das Immunsystem ihres Lieblings aufgestellt ist, umso geringer ist die Gefahr, dass er von Parasiten "angefallen" wird.   Nur: in den seltensten Fällen sieht man Fiffy, Miezie, Fury und Co. auf den ersten Blick an, dass da etwas nicht mehr im Gleichgewicht ist. Bzw. sobald dies offentsichtlich ist, ist es - im Bezug auf Zecken, Flöhe, etc.- schon zu spät. Das Zauberwort heißt also: Prophylaxe.

Vorsorgen- aber richtig!! Nur wie?

Also steht Prophylaxe auf dem Plan. Und da ist die Auswahl groß, unübersichtlich und teilweise abenteuerlich: mit Chemie oder "natürlich", als Spot-on, Halsband, Amulette, Futterzusatz und, und, und.....

Auch ich bin der Meinung, dass Chemie soweit es geht außen vor bleiben sollte- sonst hätte ich auch den falchen Ausbildungsweg gewählt. Wo es machbar ist, verzichte ich persönlich auf "das Schwenken der Chemie-Keule", besonders bei meinen Tieren (und natürlich auch den Lieblingen meiner Patientenbesitzer). Aber-fairerweise- möchte ich auch daraufhinweisen, dass es Situationen gibt, wo dies nicht angebracht ist: der lange Urlaub am Süden am Sandstrand z.B. ist so eine Situation. Dort lauern neben den uns bekannten "Lästlingen" noch andere Spezies, die aggressiver als die Heimischen sind und die -zu recht- gefürchteten Mittelmeerkrankheiten übertragen. Hier würde ich jeder Zeit eine Ausnahme machen, denn alles andere ist für mich unverantwortlich.

Aber es geht auch anders und Bezug darauf versuche ich nun etwas "Licht ins Dunkel" zu bringen.

Natürliche Prophylaxe- Mythen, Kurioses, durchaus Wirksames, leider auch viel Quatsch...

Auf die Gefahr hin, dass ich mich gleich zu Beginn unbeliebt mache: Kokosöl, Kokosraspel, Bierhefe und Co. im Futter schmecken unseren Lieblingen und machen sicherlich ein schönes Fell- nur mehr leider nicht. Im Gegenteil: ist ihr Schatz anfällig für Ohrentzündungen, können diese bei der Gabe von Bierhefe vermehrt auftreten. Schwarzkümmelöl ist- zumindest wenn man den Presseberichten glauben darf- wirksam, die Fachstudien können dies zur Zeit jedoch weder be- noch widerlegen. Ich persönlich habe es noch nicht probiert. Und wer jetzt laut aufschreit: Schwarzkümmelöl ist lebertoxisch, dem sei gesagt: ja, durchaus, aber- wie immer- die Dosis macht das Gift. Und die Menge, die Sie ihrem Tier in den Napf geben, ist völlig ungefährlich, sofern ihr Tier kein Leberproblem hat. Im Gegensatz zu Rizinusöl!

Natürlich entwurmen mit Rizinusöl?? Auf keinen Fall!!!        

Wer das ernsthaft in Erwägung zieht, weil (meist) selbsternannte Experten im Netz dies empfehlen, soll mir bitte vorher einen persönlichen Gefallen tun: Bevor Sie Wauzi & Co. damit "behandeln" wollen, nehmen Sie sich bittte ein größeres Schnapsglas und trinken selbst- je nach Größe und Gewicht- 2-3 Gläser Rizinusöl. ( Bitte tun Sie dies am Wochenende oder nehmen Sie sich einen Tag frei). Dann warten Sie ab. Ich kann Ihnen eines garantieren: diesen Tag werden Sie so schnell nicht wieder vergessen. Und ihrem Darm haben Sie ein einmaliges Trauma verpasst, an dem er noch lange zu knacken hat, bis er sich davon wieder erholt hat. Aber ihren Tieren, werden sie es sicherlich nicht verabreichen. Besser sammeln Sie Kotproben von 3 Tagen ein und geben diese zur Untersuchung bei mir, einem THP- oder Tierarztkollegen ab. Wenn dann ein Befall festgestellt wird, kann gezielt entwurmt werden. Das geht selbstverständich auch mit Pferdeäpfeln. Nein, der Stallbetreiber hat eigene Vorstellungen und Vorschriften, werden die Pferdefreunde jetzt sagen. Aber warum muss das so bleiben? Ich begleite Sie gerne zu ihrem Stallbetreiber und informiere ihn - und ihre Miteinsteller- ausführlich und nach neuestem wissenschaftlichen Stand , und dann suchen wir gemeinsam eine Lösung, die für alle- Freizeitreiter, Turnierreiter und Stallbetreiber- passt. Kontaktieren Sie mich einfach.

Aber nochmals zurück zur natürlichen Entwurmund allgemein: auch geraspelte rohen Möhren oder wilde Kräutermischungen sind da nicht zielführend. Ohne Öl können unsere Haustiere die Raspel übrhaupt nicht verwerten. Sie kommen hinten so wieder raus, wie sie vorne reingegangen sind und schlimmstenfalls provozieren Sie damit  eine Gastritis. Gedünstete Möhren im Futter mit etwas Öl sind ein Leckerbissen und können durchaus gegen Durchfall helfen. Meine Hunde zum Beispiel bekommen Trockenfutter ( sie mögen kein rohes Fleisch- kein Scherz), dazu gedünstetes Gemüse, gerne mal Hüttenkäse, Nudeln, Kartoffeln oder gedünstetes Fleisch, dazu etwas Öl (Lachs, Distel, Olive...) und kurweise Heilpilze oder Kräuter. Der Zweck hierbei ist die Aufrechterhaltung einer gesunden Darmflora. Und die ist die halbe Miete.

Parasiten im Fell- unerwünscht, was kann ich tun?

Das "A &O" ist die regelmäßgie Fellpflege. Bürsten und/oder Absuchen nach jedem Spaziergang oder Ausritt, bei Freigängern sobald sie wieder daheim sind. Das soll alles sein? Nein, natürlich nicht. Wir können mehr tun: also rein ins Getümmel der Produkte:

EM-Keramikhalsbänder, Bernsteinketten, magnetische Amulette..? Sicher ein Versuch wert, wissenschaftlich jedoch nicht bewiesen. (Manchmal hilft sicheerlich auch der feste Glaube daran) Ich habe EM-Keramik-Halsbänder ausprobiert und kann nichts Negatives sagen. Zusätzlich verwende ich ein Fellöl. Was davon wirklich wirkt, kann ich nicht sagen. Im Kombination hatten wir in den letzten Jahren vielleicht 5 Zecken...  Kokosöl oder Olivenöl aufs Fell kann bei einem gut aufgestellten Tier ebenfalls die Befallsrate senken. Dies liegt an bestimmten Ölsäuren, mit denen die "Lästlinge" noch auf Kriegsfuss stehen. 1-2 Zecken-/Mücken-/Flohgenerationen weiter kann das schon wieder anders aussehen. Auch diese einfachen Lebewesen entwickeln Resistenzen und passen sich den neuen Gegebenheiten an.

Bei den jetzt neu auf dem Markt angepriesenen Ultraschallanhängern rate ich jedoch zur Vorsicht. Unsere Lieblinge hören um ein Vielfaches besser als wir und auch wesentlich mehr Frequenzen, d.h. sie nehmen Töne wahr, die an uns unbemerkt vorbeirauschen. U.U. bescheren  wir ihnen mit solchen Anhängern einen Dauertinitus.

Homöopathische Mittel und Phytotherapeutika- ja, aber nicht "einfach so"

Wie der Name schon sagt: es handelt sich um Therapeutika- Mittel, die gegen Beschwerden eingesetzt werden. Hier kann man nicht einfach mal eben so ein Mittelchen global verabreichen. Sie müssen in einer zeitaufwendigen Anamnese speziell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt und ermittelt werden. Die Wirkung kann sonst verheerend sein. Bei den Tees ist es etwas "leichter", da es ein großes überliefertes Grundwissen gibt: Pfefferminz bei Magenproblemen und Übelkeit; Lavendel und Hopfen zur Beruhigung.... Bei Mönchspfeffer und Cistus hört es dann schon auf. Hier muss der Einsatz genau überlegt, die Dosis exakt bestimmt werden und für den Dauereinsatz ( und dann noch zu zweifelhaften Zwecken) sind sie nicht geeignet und können auf lange Sicht auch zu schäden führen.

Es wimmelt von Ölen, Seifen, Sprays... Worauf muss geachtet werden?

In erster Linie auf die Zusammensetzung. Die Produkte sollten möglichst keinen Alkohol enthalten, da diese die Haut austrocknen und somit die Schutzschicht angreifen. Sie schreiben dann quasi eine Extraeinladung an Zecke, Floh & Co... Bei den einschlägigen professionellen Firmen sind die Produkte in der Regel dermatologisch oder tierärztlich getestet und gut deklariert. Und da sind wir schon beim nächsten- wichtigen- Punkt: Wenn Sie ein Produkt bei irgendeinem selbsternannten Experten kaufen, weil der in den sozialen Netzwerken wortgewandt und mit großer Werbeewelle seine, in der heimischen Küche, zusammengeschusterten Produkte anpreist, seien Sie bitte vorsichtig!!

In Deutschland ist es so, dass jeder, der etwaige Produkte anbieten möchte eine Qualifikation haben muss- und diese auf ihren Wunsch auch nachweisen muss. Dies ist der sog. §50 AMG; der Sachkundenachweis für den Handel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln und sonstigen Pflege-, Kräuterprüdukten. ( Jeder Apotheker und Drogerist haben diesen). Das ist die Mindestanforderung. Fragen Sie nach der Ausbildung: Phytotherapie, Kräuterkunde etc. muss gelernt sein und nachweisbar sein. Ein Fachbuch lesen könnten Sie schließlich selber, oder? Darüber hinaus benötigt die Person einen Gewerbeschein- und somit eine Berufshaftplichtversicherung- und die Freigabe seitens des Ordnung- oder Veterinäramtes, je nach Ausrichtung des Gewerbes. Auch dies muss auf Wunsch belegt werden. Ebenso die Versicherung: denn wer haftet, wenn es aufgrund des Mittels zu Schäden kommt? Achten Sie bitte auch darauf, woher die Produkte kommen. In Österreich und der Schweiz sind die Herstellung und der Handel mit selbstgerührten Cremes, Ölen, Lotionen etc. sehr stark reglementiert und z.T. verboten. Dann ist es erforderlich, dass Sie eine ordentliche Rechnung mit Firmen-/Praxisanschrift und ggfs. Steuernummer und Gerichtsstand erhalten. ( Bei der Kleinunternehmerregelung entfallen die Angabe der MwSt. und der Steuernummer), damit Sie einen Nachweis und Ansatzpunkt für evtl. Haftungsansprüche haben. Und: wer offiziell, auf legalem Wege und mit gutem Gewissen Produkte dieser Art vertreibt, der hat auch eine Website. Sollte dies nicht der Fall sein: Finger weg. Bitte achten Sie auch darauf, dass Verkäufer und Versender/Absendeadresse identisch sind. Auch die Produkte selbst müssen auf dem Behältnis ausführlich deklariert sein. Undeklariert neutrale Verpackungen sind nicht zulässig.

Ätherische Öle- Fluch oder Segen?

Ganz klar: Beides. Oder deutlicher: Wer damit arbeitet, muss wissen was er tut. Kriegen Sie ein Produkt empfohlen, dass aus unzähligen ätherischen Ölen besteht und sehr stark riecht: Finger weg. Je  mehr Öle drin sind, umso größer die Gefahr für allergische Reaktionen. Besonders wenn Geranium oder Chrysantenum enthalten sind, sollten sie stutzig werden. Diese Öle sind hochgradig hautreizend und für Tiere mit bestimmen Rassedispositionen (z.B. Gendefekten) hochgradig gefährlich. Auch die Aussage, dass Katzen ätherische Öle überhaupt nicht vertragen, stimmt so nicht. Man muss nur wissen, welche Öle man nehmen kann...

Das waren- zugegebener Maßen- jetzt viele Informationen aufeinmal. Wie ich es halte möchten Sie wissen? Ganz einfach: ich bürste meine Jungs regelmäßig, "filze" sie nach jedem Spaziergang, gebe das Öl auf Fell (1 x wöchentlich) und sie tragen ein EM-Keramikhalsband, weil ich es selbst gemacht habe und schick finde. Zusätzlich habe ich noch ein Spray für unterwegs. zum Nachlegen, falls irgendwo extrem viele Zecken und Co. bemerkt werden. Diese Produkte nutze ich selbst auch. ( Die EM-Pipes natürlich am Armband). Gerne berate ich Sie individuell und auf ihren Liebling zugeschnitten. Vereinbaren Sie einen Termin mit mir, gemeinsam finden wir die Lösung, die am Besten zum Gesundheitszustand ihres Schatzes und in ihre Lebenssituation passt; und im falle des Pferdes konform zu den Vorgaben des Stallbetreibers. Das verspreche ich Ihnen. Profitieren Sie von meiner umfangreichen Ausbdildung und meiner eigenen jahreslangen Erfahrung als Tierhalterin. Gemeinsam sind wir stark für ihr Tier!

Ihre THP Sabine Hermann



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Suchen? Ja, bitte ( und nicht nur zu Ostern)

Zu Ostern hat es Tradition: Kleinigkeiten, vor allem bunte Eier, möglichst gut und mit viel Phantasie für die Familie verstecken: entweder in der Wohnung oder- wer die Möglichkeit hat- im Garten. Aber warum nur für die 2-beinigen Familienmitglieder? Unsere Vierbeiner haben genausoviel Freude am Suchen- und das nicht nur zu Ostern.

 

Suchspiele- nicht nur Spass, sondern viel mehr

Suchspiele sind nicht nur eine gute Gelegenheit um Spaziergänge interessanter oder Schlecht-Wetter-Tage in der Wohnung abwechslungsreicher zu gestalten und die Beziehung zu stärken, sie sorgen vielmehr auch für etwas ganz wichtiges, was leider oft vernachlässigt wird: Geistige Auslastung!! Ja Sie haben/ihr habt richtig gelesen: auch unsere tierischen Familienmitglieder wollen mit dem Kopf arbeiten. Hinzu kommt, dass das Riechorgan unserer weitaus besser ausgebildet ist als unserer.

Angenehmer Nebeneffekt: Such-/Riechaufgaben sind für unsere Lieblinge anstrengender als ein mehrere Kilometer langer Spaziergang.

Und um den Pferdefreunden unter uns direkt zuvor zu kommen: Auch unsere Equiden können mit der Nase arbeiten und die meisten haben einen riesen Spass daran.

Was eignet sich zum Verstecken?

Verstecken kann man Vieles. Es kann ein besonderes Spielzeug sein, das nur mit diesem Zweck verknüpft wird oder natürlich Leckerchen jeder Art: Trockenfisch, Käse, Kekse... Auch kann man seinem Hund angewöhnen, sich im Rahmen der Spaziergänge sein Trockenfutter "zu erarbeiten". Wer in den Zeiten immer steigender Giftködergefahr darauf verzichten möchte, das Objekt der tierischen Begierde "einfach so" abzulegen, dem rate ich zu einem Futterdummy( es kann auch ein "Schlamperetui" sein)- Ich empfehle hier eine möglichst auffällige bzw. grelle Farbe, falls "Fiffy" doch einmal mit der Beute durchbrennt und sie iregendwo ablegt, findet man den  Dummy so schneller, als wenn er in Camouflage-Optik ist. Zu Beginn lassen Sie den Hund ruhig beim Verstecken zuschauen. Er muss Erfolg haben, um interessiert zu bleiben. Steigern Sie langsam den Schwierigkeitsgrad: verhindern Sie das zuschauen, legen Sie das Suchobjekt auf einen Baumstumpf, in eine mittelhohe Baumkrone, unter Laub..... Der Phantasie sind wenig Grenzen gesetzt.

Im eigenen Garten können Sie einfach bevor Sie mit dem Hund rausgehen die Leckerchen verstecken: hier bieten sich z.B. leere Blumentöpfe an, die hinterste Ecke, oder der Platz unter dem Sitzpolster an.


Was tun bei schlechtem Wetter?

Bei schlechtem Wetter verlegen Sie die Schnitzeljagd einfach in die Wohnung oder das Haus. (Nur bitte merken Sie sich gut wo und wieviel Futterstückchen Sie verstecken. Es kann sonst unangenehm werden, falls nicht alles gefunden wird). Falls Sie nicht auf/in/unter Ihren Möbeln Verstecke schaffen möchten, gibt es Alternativen: Nutzen Sie Plastiktrinkbecher, alte Yoghurtbecher oder einen Karton mit zerknülltem Papier. Auch Schnüffelteppiche sind eine gute Sache. Sie sind günstig, schnell selbst gemacht und obendrein noch waschbar (kontaktieren Sie mich, ich helfe Ihnen da gerne weiter). Bei den "Indoor-Spielen" sind übrigens auch unsere Katzen und selbst Kaninchen und Meerschweinchen mit Begeisterung dabei. Auch sie wollen geistig augelastet werden und zeigen was "in ihnen steckt". Sie werden schnell merken, welche Begeisterung derartige Beschäftigung auslöst und wie die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem 4-beinigen Liebling noch intensiver und stärker wird.

 

Aber was ist nun mit den PFerden?

Auch die Pferdefreunde unter uns können Nasenarbeit ganz leicht in das tägliche Training einbauen. Zum einen besteht die Möglichkeit Möhren und Äpfel auf einer festen Spaziergehstrecke auszulegen, aber auch hier kann ein großer Karton mit zerknüllem Papier zum Einsatz kommen. Auch Pylone und Eimer tun gute Dienste. Einfach umgedreht aufstellen und Leckerchen drunter legen.  Hieraus kann auch ein Parcour mit verschieden Aufgaben erstellt werden. Eine weitere Möglichkeit- und zudem noch eine Geschicklichkeitsaufgabe- ist das Leckerchen Seil: hierbei kann eine Wäscheleine gespannt werden, oder ein Vertikalseil, an/in das Äpfel, Möhren oder Kekse eingebunden werden. Es muss allerdings darauf geachtet werden, dass zum Anbinden entweder Heuhalme genommen werden oder selbstlösende Knoten (z.B. Segelknoten), damit verhindert wird, das unsere Equiden etwas Ungenießbares aufnehmen und ggfs. noch eine Kolik bekommen.

Ich hoffe ein paar Anregungen gegeben zu haben. Für Fragen und Anregungen bin ich jeder Zeit erreichbar und dankbar

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Leckerchen: ja oder nein? Auf jeden Fall- aber RICHTIG

Ich bekomme oft die Frage gestellt, ob Leckerchen gegeben werden sollen oder nicht.....

 

Stellen wir die Frage doch einmal anders: Könnten wir auf unsere heißgeliebte Schokolade, die Weingummies oder Nüsse, Chips etc. verzichten?           Können?- wenn wir ehrlich sind vielleicht schon, aber wirklich wollen? Ich glaube kaum.....

 

Warum sollten unsere Vierbeiner das dann tun? Leckerlies vermitteln ein Wohlgefühl und können nützlich und sinnbringend eingesetzt werden:  zur Erziehung, als Belohnung, als Trost, als Ablenkung..... Sicher, den einen oder anderen Effekt könnte man auch mit anderen Mitteln erzielen: einem situationsgebunden Spielzeug zum Beispiel, aber das ist ja Heute hier nicht das Thema..

 

Leckerchen ja -aber welche?

Zugegebener Maßen sind die Pferdefreunde hier klar im Vorteil. Sie brauchen "nur" einen Bauern oder Erzeuger in ihrer Nähe suchen, der qualitativ gute Möhrchen, Äpfel und Birnen zu einem guten Preis anbietet und pflanzen zumindest einen Teil bestenfalls im eigenen Garten an.

 

Für die Hunde- und Katzenfreunde bleibt nur der Gang ins Tierfachgeschäft oder der Blick ins Internet. Und da finden wir so Einiges:

Leckerchen schön bunt in allen möglichen Formen und Geschmacksrichtungen: sie sehen aus wie englisches Konfekt; haben jahreszeitlich orientierte Formen und Farben ( Tannenbäumchen zu Weihnachten, Häschen zu Ostern); richten sich nach dem Geschmack der Halter (Schokolade, Lakritz)...

Eines haben diese hübschen Tütchen oft allerdings gemeinsam: jede Mende E-Stoffe, Zusätze, Zucker und sonstiges...  Und ehrlich: das wollen wir für uns selbst nicht und für unsere Lieblinge schonmal gar nicht. Den "Omas" und "Opas" oder den älteren Nachbarn kann man es ab und an verzeihen, wenn sie damit um die Ecke kommen... (Mein Tipp: einfach nett ein Tütchen eigene Leckerlies mit dem Hinweis, dass der Hund/die Katze sich darüber besonders freuen würde, abgeben)

 

Dann drehen wir uns um und da steht ein riesiges Regal mit - vermeintlich- gesunden Naturschlemmereien: getrocknete Ohren, Haut, Innereien, Ziemer aller möglichen (und unmöglichen) Tieren. Ein Besuch in einem gut sortierten Tierladen bringt oft mehr Verwirrung als Hilfe....

 

Was nun?

Erstmal: die bunten, niedlichen, skurrilen "Chemie-Tütchen" lassen wir einfach da, wo sie sind und hoffen inständig, dass nicht allzuviele unbedarfte Tierhalter darauf hereinfallen. Aber sind die getrockneten Naturprdukte wirklich besser? Meine Antwort darauf: JEIN

 

Hier müssen wir etwas genauer hinterfragen: Wo kommen die Trockeneckerlies her? Wie wurden sie produziert? Wie und wie lange wurden sie transportiert? Denn, leider  ist es durch die "Geiz-ist-geil"-Mentalität auf der einen Seite und der Profitgier einiger Hersteller, angestachelt durch unsere eigene Großzügigkeit im Bezug auf unsere Lieblinge, nicht mehr am Preis festzumachen. Das teure Kalbsohr mit Fell kann genauso aus dem asiatischen Raum kommen wie das getrocknete Fischfilet oder das Kängurusteak aus Australien. In diesem Fall müssen wir leider davon ausgehen, dass es keinen Deut gesünder ist, als oben genannte Chemiebomben.

Das mag den Einen oder Anderen überraschen, ist jedoch eine logische Konsequenz: Diese Artikel haben einen langen Weg hintersich. Sie werden in Massen produziert, dann i.d.R. per Container oder LKW auf die wochenlange Reise geschickt. Die Gefahren sind vielfältig: die Ware kann ranzig werden, schimmeln, es können unbemerkt Mäuse und Ratten mit in den Container kommen, oder es entwickeln sich Milben oder Pilze...

Was wird also gemacht? Genau: es wird konserviert und eingesprüht "was das Zeug hält".....  Wie können wir uns schützen? Zum einen können wir gezielt nachfragen, wo die Ware herkommt. Zumindest theoretisch... Denn sind wir mal ehrlich, kaum ein Mitarbeiter in den gängigen Geschäften hat Zugang zu den Daten, und oft besteht auch einfach kein Interesse an ehrlicher Auskunft. Glücklich kann sich schätzen, wer einen guten BARF-Shop in der Nähe hat, in dem der Besitzer die Ware selbst trocknet: immer in kleinen Mengen nach Bedarf. Das ist jedoch- zugegebener Maßen- sehr selten...

 

 

Mein Vorschlag: Selbermachen!

Ich trockne für Milo & Surcouf Fleich, Innereien, Fisch, Obst und Gemüse einfach im Dörrautomaten

Dörrautomaten gibt es ab ca. 30€ und diese Einsteigermodelle sind für den Hausgebrauche ausreichend. Dann heißt es nur noch einen zuverlässigen Lieferanten zu finden: das kann der örtliche Schlachthof sein oder der Metzger des Vetrauens, in ländlichen Regionen auch der Bauer nebenan. Und wenn es mal der Discounter ist, macht das auch nichts. Denn Eines umgehen wir durch das Selbermachen ja schonmal generell: E-Stoffe und Konservierungsmittel!!

Die "Materialien" jetzt nur noch in dünne Stücke oer kleine Würfel schneiden und auf den Böden des Dörrer verteilen, dann je nach Fabrikat und gewünschtem Trockengrad 12-24 Stunden bei 50-70 Grad trocknen.  (Wer erstmal antesten möchte: Es geht auch im Backofen. Die Scheiben und Würfel auf ein Backblech legen und 24 Stunden bei 50 Grad bei leicht geöffneter Backofentür trocknen lassen).

Generell gilt: je trockner, desto haltbarer. Ich empfehle jedoch nicht allzuviel auf Vorrat zu dörren, denn je frischer je besser. Das Ganze ist wenig Aufwand, vergleichsweise günstig udn wir wissen, was unsere Lieblinge zu sich nehmen. Übrigens: gedörrtes Obst und Gemüse steht auch bei unseren Pferden hoch im Kurs.

 

Zum Aufbewahren eignen sich hervorragend alte Marmeladen- oder Einmachgläser. Diese kann man auch noch schön verzieren und verschenken.

 

Eine weitere Möglichkeit ist es Plätzchen für Hund, Katze und PFerd zu backen. Doch dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

Ich hoffe etwas "Licht ins Dunkel" gebracht zu haben. Für Rückfragen uns Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung.

 

 

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Sommerzeit = Zeckenzeit ? - Das muss nicht sein!!

Wir kennen es alle: kaum lockt der erste Sonnenschein uns und unsere 4-beinigen Lieblinge nach draußen in die Natur sind SIE wieder da: Zecken!! Die kleinen Blutsauger lauern vorzugsweise im hohen Gras und auf halbhohen Büschen. Dort warten sie darauf mit einem beherzten Satz vorzugsweise auf unseren felligen Lieblingen zu landen.

Das ist nicht nur für Viele ekelig und unangenehm, es kann auch gefährlich werden. Zecken können diverse Krankheiten übertragen, darunter die gefürchtete Borreliose. Sie kann sowohl unsere Tiere, als auch uns selbst treffen. ABER: das passiert in den wenigsten Fällen. Nichts desto trotz birgt ein Zeckenbiss diese Gefahr und das ist vor allem eines: unangenehm.

Was können wir dagegen tun? Klar am sichersten ist es gar nicht rauszugehen, aber das ist selbstverständlich keine Option. Also heißt es:

Vorsorgen!! - Aber wie??

Die Pharmaindustrie bietet uns da unzählige Möglichkeiten: Spot-on-Produkte, Halsbänder, Sprays und, und, und. Sie alle haben aber eines gemeinsam: die Inhaltstoffe sind meist reine Chemie und können unangenehme Nebenwirkungen zur Folge haben: Hautausschläge, Allergien, offene Wunden oder im schlimmsten Fall auch Nervenschädigungen.

Manchmal ist Chemie sicher die beste Wahl: in stark befallenen Regionen mit hoher Infektionsrate, bei Auslandsreisen sind sie manchmal sogar in den Einreisebestimmungen verankert. Die Horrorbilder der Gegner der Schulmedizin sind uns allen geläufig, ob diese immer real sind, bzw. tatsächlich von den Produkten herrühren, sei einmal dahingestellt.

Außer Frage jedoch steht, dass es auch anders gehen muss.... Was können wir also tun?

Als erstes einmal unsere Lieblinge nach jedem Spaziergang ordentlich absuchen und/oder gründlich kämmen.  Aber auch die alternative Medizin bietet Lösungen: z.B. EM-Keramik-Halsbänder. Hierbei handelt es sich um mit aktivem Mikroorganismen aufgeladene gebrannte Tonperlen. Diese werden dem Tier umgelegt (Hautkontakt muss gegeben sein) und alle paar Wochen in klarem Wasser "gebadet" und anschließend in der Sonne aufgeladen.

Ebenfalls bewährt haben sich Lotionen, die mit ätherischen Ölen versehen sind. Aber vorsicht: bitte beduften Sie ihr Tier nicht einfach wahllos damit. Es kommt auf die Zusammensetzung und die Dosis an. Beides ist tierartspezifisch unterschiedlich und muss genau abgestimmt sein, um z.B. allergische Hautreaktionen zu vermeiden.

Grundsätzlich ist jedoch festzuhalten, dass weder die schulmedizinische, noch die alternative Lösung eine 100%-ige Sicherheit bieten können.

Zeckenbiss- was nun?

Ist es doch einmal zu einem Zeckenbiss gekommen: Keine Panik! In den meisten Fällen sind diese völlig harmlos, wenn man einiges beachtet:

Die Zecke NICHT mit Öl, Klebstoff oder sonstigen Substanzen besprühen. Ja, es stimmt: Zecken haben ihre Atemöffnungen auf dem Panzer, aber diese zu verschließen führt zu einer Panikreaktion des Blutsaugers: er übergibt sich in die Bissstelle und schwemmt somit mögliche Erreger in den Blutkreislauf. Es ist nicht jede Zecke gleich ein potenzieller "Unheilsbringer", das ist abhängig davon, ob die Zecke Träger der Erreger ist, aber mit so einer Aktion steigt das Risiko.

Den Parasiten NICHT kreisförmig ausdrehen. Nutzen Sie bitte eine spezielle Zeckenange oder eine Pinzette und setzen diese direkt auf der Haut an der Bissstelle an. Wenn Sie die Zecke sicher gepackt haben, reicht ein beherztes Ziehen und der Parasit ist raus. (Sollte einmal ein kleiner Teil der Zecke steckenbleiben, bleiben Sie ruhig. Versuchen Sie den Rest zu entfernen, sollte das nicht gelingen, beobachten Sie die Stelle 1-2 Tage auf eventuelle Hautveränderungen. In der Regel ist das kein Problem.)

Jetzt sollten Sie die entfernte Zecke entweder in Papier packen und zerdrücken, anzünden oder in ein Schraubglas mit Spiritus stecken. Dies ermöglicht es die Zecke im Labor auf Erreger untersuchen zu lassen. Ist dies der Fall kann schnell gezielt behandelt werden. Mittlerweise stehen auch Schnelltests zur Verfügung. Diese liefen sicher einen Anhaltspunkt, es liegen jedoch noch keine gesicherten Studien zur Zuverlässigkeit vor. Bitte schmeißen Sie die Zecke nicht in die Toilette oder das Waschbecken. Das kann dazu führen, dass Sie selbst das nächste Opfer des Blutsaugers werden.

Wollen wir den Zeckenschutz gemeinsam angehen?

Ich stehe Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite damit wir und unsere Fellfreunde ganz sicher eines genießen können: einen (möglichst) zeckenfreien und gesunden Sommer!

Kontaktieren Sie mich einfach- ich bin für Sie da!